Setzung bzw. Sackung

Was versteht man unter der Setzung?

 

Die Setzung (oder auch Sackung genannt) lässt das Blockhaus in vertikaler Richtung schrumpfen. Einerseits bedingt durch die Auflagerkompression und andererseits durch die sich einstellende Holzausgleichsfeuchte lässt sich diese bei keinem Blockhaus komplett verhindern. Die vornehmlich in den ersten drei Jahren stattfindende Setzung erfordert planerische Raffinessen. Maheda-Blockhaus hat sich ausschließlich auf den Rundbohlen-Blockhausbau spezialisiert und verfügt über das erforderliche Fachwissen und auch über langjährige Erfahrungen im Blockhausbau.

Wie wird diese in der Planung berücksichtigt?

 

Als Blockhaus Vertriebs- und Planungsbüro wissen wir bereits in der Vorabplanung mit den kalkulierten Setzungen umzugehen. Das beauftragte Montageteam bringt dabei das nötige Know-how mit, welches auf der Baustelle gefordert ist.

Wände

Nicht nur das spezielle Dichtungsband zwischen den Balkenlagen ist hier entscheidend. Senkrecht durch die Wände werden Gewindestangen verbaut (Durchbolzung) und fest angezogen. Durch die Kompression wird ein mögliches Ausknicken der Wände verhindert und die Fugen werden zusätzlich zusammengepresst.  Durch eingebrachte Hartholzdübel wird die Wand ausgesteift ohne das Blockhaus an der Setzung zu behindern.

Stützen

Da Holz in längsrichtung nur unbedeutend gering schwindet müssen Stützen, sowie andere nicht setzungsfähige Bauteile mit Justierstützen mit anderen setzungfähigen Bauteilen verbaut werden. Oftmals als Gewindefuß verbaut können die Bauteile durch diese Justierstützen bei voranschreitender Setzung abgelassen werden.

Fenster und Türen

Auch Fenster und Türen erfordern hier eine spezielle Verbindung zur Rundbohlenwand. Damit das Blockhaus sich ungehindert setzen kann werden die Fenster und Türen gleitfähig in eine sogenannte Rutschleitste (auch T-Leiste genannt) eingebracht. An dieser abgedichteten Hartholzleiste kann sich das Blockhaus ungehindert setzen und die Leiste bringt eine zusätzliche vertikale Stabilisierung. Über Fenster und Türen wird zudem ein sogenannter Setzraum gelassen. Der Setzraum ist ein gedämmter Hohlraum, welcher mit voranschreitender Setzung geringer wird und von außen und innen mit Stellbrettern verkleidet wird.

Dach

Sofern die Giebelseiten, z.B. eines Satteldaches, aus Rundbohlen bestehen sollen, muss die Dachkonstruktion am unteren (Fußpfette) und mittleren Auflagerpunkt (Mittelpfette) gleitend gelagert werden. Dieses ist bedingt dadurch, dass die Setzung durch die unterschiedlichen Höhen am First und am Fußpunkt des Daches verschieden groß sind. Um trotzdem das Dach gegen ein Abheben zu sichern, werden hier Windhaken (Gleiteisen) eingesetzt. Das Dach, mit einem einzigen Auflagerpunkt am First, kann sich nun ungehindert setzen. Weitere Dinge, wie die Verlegung der Folien, werden hier fachmännisch und unter Berücksichtung der Setzung eingebracht.

Die einfacherere Alternative ist die Giebelseiten (falls überhaupt vorhanden) als Holzrahmenkonstruktion zu bauen. Dadurch verschiebt sich das Dach nur noch senkrecht, aber nicht mehr horizontal, wodurch mehr Freiraum in der Gestaltung des Daches gegeben ist, der Innenausbau technisch weniger anspruchsvoll ist, sowie eine feste Anbindung an die Fußpfette möglich wird.

Was muss der Bauherr beim Innenausbau beachten?

 

Auch beim Innenausbau ist wegen der Setzung einiges zu beachten. Viele Tipps und Tricks machen hier jedoch nahezu alles möglich. Fliesen können hier beispielsweise auf eine Platte gefliest werden und an die Blockwand aufgehängt werden. Aber auch bei Leitungen ist zu beachten, dass diese entweder gleitend oder gar nicht mit der Blockwand verbunden sind. Sollten Sie sich dafür entscheiden mit Maheda zu bauen, stehen wir und das Montageteam Ihnen selbstverständlich stets beratend zur Seite und geben Ihnen wichtige Tipps mit auf den Weg.

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Updated: 27. Mai 2014 — 8:48
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