Holzarten


Für den Blockhausbau kommen im Allgemeinen nicht alle Hölzer in Frage. Die Baumarten benötigen  einen gerade gewachsenen Stamm, sowie eine gewisse natürliche Resistenz. Um auch die Holzkosten nicht unnötig zu erhöhen wählen  Blockhaus-Hersteller im europäischen Raum daher in der Regel Fichten- oder Kiefernholz, welche Holzarten zwar Unterschiede besitzen, aber beide die gesetzlichen Vorschriften erfüllen um die Dauerhaftigkeit zu gewährleisten.

Kiefernholz

Querschnitt Rundbohle

250 mm Rundbohle aus estnischer Kiefer

Kiefernholz hat  im Blockhausbau eine lange Tradition und war lange Zeit die bevorzugte Holzart. Es ist ausreichend in den nordischen, kälteren Regionen verfügbar und besitzt mehr Harze im Holz, welche es haltbarer und dauerhafter machen. Der große Unterschied und Vorteil zum Fichtenholz liegt jedoch im Kernholz. Beim Kernholz der Kiefer spricht man von einem sogenannten Farbkern. Holzschädlinge meiden dieses Holz, wodurch ein Befall hier im Gegensatz zum Fichtenholz nahezu ausgeschlossen ist. Zudem ist das Holz sehr gut imprägnierbar.

Fichtenholz

Das Fichtenholz ist die in Deutschland favorisierte benutzte Holzart, da die deutschen Wälder überwiegend mit Fichtenbäumen besetzt sind. Es besitzt einen helleren Farbton und eine geringere Ästigkeit. Das Fichtenholz besitzt im Gegensatz zum Kiefernholz keinen Farbkern, sondern einen Reifkern. Dieser besitzt nicht dieselbe Resistenz wie ein Farbkern und kann einem Schädlingsbefall nicht standhalten.

Polarholz und Mondphasenholz:

Im Internet findet man allerlei Hersteller, welche Polarholz oder Mondphasenholz anbieten. Diese Begriffe sind leider nicht geschützt und bieten dem Kunden keine Garantie für eine bessere Holzqualität und auch keine Garantie dafür woher das Holz wirklich bezogen wird. Das Polarholz, welches oberhalb des 65. Breitengrades wachsen soll, sei hier enger gewachsen, würde mehr Harze enthalten und sei zudem noch wasserabweisend. Das Mondphasenholz sei hier nach alten Regeln zu einer ganz bestimmten Zeit gefällt worden, was die Qualität besser machen würde.

Die Holzart ist hier keine andere, der Preis ist aber teurer. Es ist umunstritten, dass im Norden gewachsenes Holz durch die geringeren Vegetationsperioden und ein dadurch langsameres Wachstum engere Jahresringere besitzt und damit eine außergewöhnliche Härte. Auch aus diesem Grund beziehen auch wir unser Holz aus dem Norden, aus Estland. Um die Dauerhaftigkeit zu gewährleisten ist dieser Vorteil jedoch nicht erforderlich und grundlegend entscheidend. Diese wird durch konstruktiven Holzschutz durch eine gute Planung sichergestellt, sowie durch die Auswahl der Holzart.

Unser Holz ist sogenanntes nordisches Holz und nach der Definition also kein Polarholz. Allerdings dürften wir, wie schon erwähnt, auch unsere estnische Kiefer gesetzlich Polarkiefer nennen. Aus Gründen der Seriösität verzichten wir aber auf den von uns sehr kritisch betrachteten Begriff.

 

Fazit: Warum bauen wir mit Kiefernholz aus Estland?

Das Kiefernholz was wir aus Estland beziehen stammt aus der estnischen Forstwirtschaft. Estland gilt in dieser Hinsicht unter den baltischen Staaten als Musterstaat. Dadurch ist nicht nur die Qualität, sondern auch die Nachhaltigkeit gewährleistet. Kiefernholz besitzt eine gute Imprägnierfähigkeit, welches auch den Einsatz von Kiefernholz als Balkon- oder Terassengeländer ermöglicht. Die Vorteile, insbesondere der Dauerhaftigkeit, wissen wir als Vertrieb zu schätzen und bauen deshalb bevorzugt mit der estnischen Kiefer. Die schon erwähnte besondere Härte des nordischen Holzes ist hier noch ein positiver Nebeneffekt. Aufgrund der geringeren Produktionskosten in Estland und der langen Tradition und Erfahrung dieses Landes im Blockhausbau kann nicht nur ausgezeichnete Holzqualität zum geringen Preis, sondern auch die Sorgfältigkeit in der Verarbeitung sichergestellt werden. Bereits seit Gründung der estnischen Firma betreiben wir deshalb erfolgreich den Vertrieb innerhalb Europas im deutschsprachigem Raum.

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Updated: 26. Mai 2014 — 4:24
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